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in den Hypothekenakten als ’’Amtsvoewerk
Gudwallen anteil II“ oder “Schunkarinne“ (ab 1938 Schlieben) führte.
DiesesLand wurde am 30.Mai 1807 nebst dem Amtsvorwerk Alt Ragaischen
unter der Bezeichnung ’’Neu Gudwallen oder Schunkarinne’’ and
den Amtmann Scepanski vererbpachtet.
Am 8.October 1818 kaufte der Fiskus (die Staatskasse) das
Erbpachtrecht zurück, nachdem über den Nachlaß des Sczepanski der
Konkirs ausgebrochen war. Die
Remonte-Depot-Administation
Jugaaitdchen benutze diese
Ländereien von den zunächst gelegenen Vorwerk Alt Ragaischen aus,
weshalb sie auch den Namen ’’Ragaischer Dresche’’ führten, zur
Heugewinnung. 1835 baute
man dort eine Heuscheune, später das Vorwerk Neu Gudwallen, welches mit
dem 1836 angekauften Vorwerk Schunkarinnen in 11 Parzellen verkauft
wurde (Vertrag V. Juli 25.1844). 1818
wird Alt Ragaischen als Erbpacht-Vorwerk mit 4 Feuerstellen ( 4 Familien)
und 70 Sellen erwähnt. Nach
dem Güterverzeichnis von 1932 wurde die Domäne Alt Ragaischen damals
vom Administratior Günther von Frankenberg verwaltet. Von den 610 ha Ländereien wurden 336 ha als Äcker genutzt,
100 ha waren Wiesen, 100 ha Weiden, 59 ha wald, 6 ha Wasser. Es wurden 67 Pferde gehalten, 300 Rinder (darunter 120 Kühe)
und 50 Schweine. Zu dieser
Zeit war das Ende der Domäne, des staatlichen Besitzes, schon
eingeleitet: Die Ländereien wurden parzelliert und als siedlerstellen
verkauft. Im Ortskern bezogen die Neubauern Domänengebäude. So wurde
manche Schwune für den Siedler zu eiem Wohn, Stall, Scheunenbau
umgewidmet. Außerhalb des
Ortskern wurden Gehöfte inmitten der zugewiesenen Ländereien gebaut,
den heutigen Aussiedlerhöfen vergleichbar. Im
ersten Weltkrieg fanden während der kurzen Besetzung im Herbst 1914
keine feindlichen Truppen in dad abegelegene Dorf.
Im Januar 1945 wurde dieses Gebiet fast kampflos geräunt:
Konradshof, wie es seit Juli 16.1938 hieß, fiel unbeschädigt in
sowjetische Hand. ( Das Dorf flüchtete schon im October 1944 als die
Russen 20 km in Nemmerdorf ein drangen und viele Leute ermordeten.,
schaden entschanden durch eine Bombe die fiel im Dorf
nachdem wir schon geflüchted waren.) Die weitere Zerstörungen
sind erst später entstanden, zuerst aus Mutwillen, dann nach der
schaffung von Kolchosen und der Aufgabe der ungenutzten Geb132ude. Die
letzten Höfe and der Straße nach Kannen sind offensichtlich erst nach
1990 abegerissen worden. Heute existiert nut noch ein einziges Gehöft,
der Hof Piefke an der Straße nach Trempen. Und eins ist geblieben:
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